Auf den Spuren von Karel Klostermann
Erleben Sie die magische und ruhige Atmosphäre der Zbudovská Blata und entdecken Sie die Orte, an denen der Bauer Potužák und seine Familie aus dem Roman lebten.
Gesamtlänge
38 km
Dauer
3 Stunden
Landschaft
Befestigte Wege und Radwege
Empfohlene Jahreszeit für einen Besuch
Frühling bis Herbst
Schwierigkeit
Mittel – einfache, flache Strecke
Markierung
Nein
Wie kommen Sie zum Ausgangspunkt
Die Tour beginnt in Zliv, erreichbar mit Auto, Zug oder Bus.
Wie kommen Sie zurück
Die Route ist als Rundweg angelegt.
Wegbeschreibung
- Poděhusy – Eine verschwundene Burg, die seit dem 13. Jahrhundert den Rožmberks gehörte. Im Jahr 1421 wurde sie von Jan Žižka niedergebrannt und nie wieder aufgebaut. Heute ein archäologisches Denkmal.
- Podeřiště – Eine Reihe ursprünglicher Bauernhäuser, darunter ein typischer südböhmischer Barockhof (Haus Nr. 16), eine Dorfkapelle und ein gotisches Wegkreuz (Haus Nr. 40).
- Nová Hospoda – Ein bekanntes Gasthaus und eine Pension, ursprünglich eine Fuhrmannskneipe von 1812 an der alten Linzer Handelsstraße.
- Novosedly – Ein südböhmisches Dorf am Teich Oblánov (10,5 ha) mit zahlreichen historischen Gebäuden.
- Zbudov – Ein denkmalgeschütztes Dorf und das Zentrum der Zbudovská Blata. Viele Barockbauernhöfe sind erhalten geblieben, darunter das Anwesen von Jakub Kubata.
- Denkmal von Jakub Kubata – Errichtet 1904, erinnert es an den Zbudover Vogt Jakub Kubata, der der Legende nach 1581 für die Rechte der Bauern kämpfte und hingerichtet wurde. Große Steine markieren den Ort der Hinrichtung und der angeblichen Grabstätte.
- Mokřiny u Vomáčků – Ein Naturschutzgebiet (38 ha) mit ursprünglichen südböhmischen Feuchtwiesen und Schilfflächen am Rande des Zlivský-Teichs.
- Zliv – Eine Kleinstadt (3.700 Einwohner), erstmals 1409 als Untertanendorf der Herrschaft Hluboká erwähnt. Am Zlivský-Teich steht eine zweibogige Steinbrücke aus dem 18. Jahrhundert mit einer Statue des Hl. Johannes von Nepomuk (1724). Sehenswürdig ist auch die neugotische St.-Wenzels-Kirche. Im 19. Jahrhundert wurden hier eine Keramikfabrik und eine Feuerfestfabrik gegründet.
- Bezdrev – Der drittgrößte Teich Tschechiens, angelegt vor 1490. Der Damm ist fast 400 Meter lang, die Uferlänge beträgt 18,5 km, die Fläche 394 ha, das gesamte Katastergebiet 520 ha.
- Pašice – Ein gut erhaltenes Dorf mit typischen Barockbauernhöfen. Besonders sehenswert ist das Haus Nr. 7 mit Halbwalm und einer Scheune aus dem Jahr 1819. Auf dem Weg nach Zliv steht das Haus Nr. 12, eine Scheune mit beidseitigem Barockgiebel aus 1824. Es gibt hier einen kleinen Campingplatz für Radtouristen.
- Volešek – Ein großer Teich (146 ha), auch als "Plástovický" oder "Panický" Teich bekannt. Angelegt um 1500, heute ein wichtiges Vogelbrutgebiet.
- Plástovice – Eine denkmalgeschützte Dorflandschaft, eines der am besten erhaltenen südböhmischen Barockdörfer. Die Plástovicer Schmiede ist ein Symbol des südböhmischen Barocks.
- Sedlec – Ein Dorf mit erhaltenen Barockbauernhöfen und dem bekannten Gasthaus Blata. Besonders bemerkenswert ist der Friedhof, der mit einem Wassergraben umgeben ist und sich auf dem Gelände einer ehemaligen Festung befindet.
- Hlavatce – Ein südböhmisches Dorf, erstmals 1379 erwähnt, mit einem großen Dorfplatz und einer Kapelle mit der Statue des Hl. Wenzels.
- Olšovice – Eine geschützte Dorfkapelle und ein Barockbauernhof (Haus Nr. 28). Eine besondere Attraktion ist eine 400 Jahre alte wilde Birne, die als Naturdenkmal geschützt ist.