Dobrá Voda – Kirche der Heiligen Jungfrau Maria, der Tröster

Dobrá Voda – Kirche der Heiligen Jungfrau Maria, der Tröster

Der Grundstein dieser barocken Kirche wurde im Jahr 1706 gelegt. Nach der feierlichen Weihe im Jahr 1715 erlangte die Kirche allmählich Ruhm als einer der bedeutendsten Marienwallfahrtsorte in Böhmen.

Die Geschichte von Dobrá Voda und der Wallfahrtskirche

Der Rosenberger Archivar und Genealoge Václav Březan vermerkte im Jahr 1564 in der Biografie des vorletzten Rosenbergers, Wilhelm von Rosenberg, dass auf dem Novohradské Gut oberhalb des Dorfes Stropnice, nahe der österreichischen Grenze, „gesundes Wasser erschienen ist, durch das viele Menschen geheilt wurden“. Daraufhin entstand hier eine Siedlung, die nach Wilhelm von Rosenberg „Vilémova hora“ benannt wurde und die wir heute als Hojná Voda (dt. Heilbrunn) kennen.

130 Jahre später, gegen Ende des 17. Jahrhunderts, trat eine neue Quelle unter dem Kraví hora nahe Hojná Voda hervor, und dieser Ort sowie die neu gegründete Siedlung erhielten den Namen Dobrá Voda (dt. Brünnl). Inzwischen war das altehrwürdige Geschlecht der Rosenberger 1611 mit Peter Wok ausgestorben. Nach einer kurzen Herrschaft der Familie Švamberk trat im südlichsten Zipfel Böhmens ein neuer Adel auf: das altfranzösische Geschlecht der Buquoys.

Es war keine Seltenheit, dass sich hier Pilger aus Böhmen, Mähren, Österreich, Deutschland, der Slowakei, Ungarn und Slowenien trafen. Die Bedeutung des Ortes wurde durch das Vorhandensein eines Kurortes verstärkt, der den bekannten Schriftsteller Zikmund Winter dazu inspirierte, ihn als die Südböhmischen Lourdes zu bezeichnen. In den letzten Jahren wurde die Kirche aufwendig restauriert, einschließlich der Innenräume. Ohne Übertreibung lässt sich sagen, dass hier ein außergewöhnliches Werk gelungen ist, das unbedingt einen Besuch wert ist. Die Kirche ist auch außerhalb der liturgischen Zeremonien für Besucher zugänglich.

Eintrittsgebühr

Kostenlos